| AKTUELL
Im Rahmen meiner Ph.D.-Arbeit und nach mehreren Arbeitsaufenthalten in Herat
(Afghanistan) befasse
ich mich auf unterschiedlichen Ebenen mit den Konsequenzen aus dreißig Jahren Kriegserfahrung.
Dabei verschränke ich künstlerische Zeugnisse des Dreißigjährigen Krieges in Deutschland (1618-1648) mit künstlerischen
und kunsthandwerklichen Objekten und Äußerungen aus Afghanistan heute, also aus einem Land mit ebenfalls (inzwischen
mehr als) dreißigjähriger Kriegserfahrung.
Schon die Installation
„total burnout / kunduz version“ (Glashaus Worringer Platz, Düsseldorf, 2010) thematisierte die Frage danach, „was bleibt“ nach
der Erfahrung von kriegerischer Gewalt (hier am Beispiel des Tanklasterbombardements in
Kunduz 2009).
2011 war eine weitere Version dieser Installation sowie eine Übersicht über diesen Werkkomplex im Kreuzgang des Klosters Mariensee (bei Hannover) zu sehen, zudem in den Gruppenausstellungen „Zeitenwende. Künstlerische Positionen zu zehn Jahren 9/11“ im ARD-Hauptstadtstudio Berlin und „Doppelte Schraube“ in der Temporären Kunsthalle des vdek Berlin.
Zudem war eine Präsentation des aktuellen Standes meiner Ph.D.-Arbeit in Weimar im Rahmen der „Conference on practice-based research in art and design“ der Bauhaus-Universität zu sehen.
Nach mehreren Aufenthalten mit einer Gesamtzeit von über sieben Monaten in Herat (Westafghanistan) ist das dortige lokale Nationalmuseum nun wiedereröffnet und meine Arbeit als archäologischer Zeichner und Ausstellungsgestalter vor Ort abgeschlossen.
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