INSTALLATIONEN

Alle bislang realisierten Installationen wurden auf spezifische Räume hin entwickelt.
So „BARMEN SIGNIFICATIO GESUALDO“ (2000) in Groß-Gerau und
„Raum für alle / nolens volens“ in Kirchheim/Teck, wo in die Räume des
Kornspeichers aus dem 16. Jahrhundert eine absurde Paraphrase auf das sprichwörtliche schwäbische „Häuslebauertum“ sowie auf bestimmte ästhetische Vorstellungen von Gemütlichkeit und „Guter Stube“ hinein-
gebaut wurden.
Die „Schutzräume“ im Wasserspeicher im Prenzlauer Berg (Berlin) thematisierten den Wasserspeicher in seiner Doppelfunktion als Luftschutzkeller, aber auch Folterstätte der SA und Sammellager für Juden vor der Deportation. Drei „Schutzräume“ gegen Feuchtigkeit, Lärm und Kälte werden zu klaustrophoben Kammern, in die Geräusche eingespielt werden, die das repräsentieren, wovor die Kammern schützen sollen.
Große installationshafte Objekte wie das „Klaustrophobikon“ sind dagegen flexibel aufstellbar.

Die Installation „total burnout / kunduz version“ (2010) entstand für das Glashaus Worringer Platz in Düsseldorf und wurde bei der Ausstellung „fremde nähe“ im Kloster Mariensee 2011 in einer veränderten Fassung nochmals präsentiert.
(Nähere Details dazu finden Sie unter der Rubrik „aktuell“).