HEINRICH SCHÜTZ

Die 2002 in Bad Köstritz im Geburtshaus des Barockkomponisten Heinrich Schütz gezeigten Arbeiten der Ausstellung „1618 cluster 1648“ thematisieren die Diskrepanz zwischen dem schöpferischen Akt und der Schönheit von Schütz´ Musik und dem Erleben der Gräuel des Dreißigjährigen Krieges (1618-1648). Diese Grafiken und Objekte basieren auf den erhaltenen Notenmanuskripten des Komponisten und suchen nach einer Möglichkeit der Umsetzung von musikalischer in Bildstruktur.

Heinrich SChütz- Vertonumg des Psalms "An den Wassern zu Babel saßen wir und weinten" bildete auc heinen zentralen Ausgangspnukt für die Ausstellung An Wasserflüssen B. saßen wir und weinten" im Kunstverein Buxtehude, das für die Installationen und Grafiken verwendete Material stammt allerdings von Johann Sebastian Bach.

Im Rahmen meines Ph.D.(Promotions)-Projektes und der daraus folgenden erneuten Beschäftigung mit dem Dreißigjährigen Krieg spielt die Musik von Heinrich Schütz nun wieder eine Rolle, vor allem seine Motette „Auf dem Gebirge“ von 1648, in der auf der Basis eines alttestamentarischen Textes die Trauer einer Mutter um ihre toten Kinder besungen wird.
Diese Motette fand Eingang in meine Werkserie „Poems from Herat“(2010) und diente als Grundlage der Intarsien für die „Rubab“(2011) sowie für die Arbeit „Historische Unschärfe IV“(2011) (nähere Details dazu finden Sie unter der Rubrik „aktuell“).