Ausgehend von der Person Carlo Gesualdos in seiner Eigenschaft
als Künstler und Mörder stellte sich in meiner Arbeit zunehmend
auch die Frage nach dem Verhältnis ziwschen Ästhetik und Gewalt
bzw. zwischen schöpferischer Kraft und Destruktion sowie nach
dem Punkt, an dem Gewalt ästhetisiert und deswegen nicht mehr
als solche erlebt wird.
Diese Gerdanken spielten in der Arbeit „Phönix 1192001“ und der Performance „purgatorio“ eine zentrale Rolle.
Auch die Serie Von Wandobjekten „Kinderlied“ (2005/06) und „Schwanengesang“ (2006) thematisiert dieses Spannungsfeld
(siehe „neue Arbeiten“).